Curryöl aus regionaler Rapssaat und ausgewähltem Curry
Die Grundlage unseres Curryöls ist regionale Rapssaat aus Bayern. Einen Teil davon bauen wir selbst an, die übrige beziehen wir von Landwirten aus einem Umkreis von maximal etwa 70 Kilometern um unsere Ölmühle in Garting.
Für unser Curryöl verwenden wir eine von uns gezielt ausgewählte Currymischung, die geschmacklich besonders gut mit unserem Rapsöl harmoniert. Die Rezeptur besteht aus 99 % Rapssamen und 1 % Currymischung. Dadurch bleibt die fein nussige Note des Rapsöls erkennbar, während der Curry dem Öl seinen deutlich würzigen Charakter gibt.
Anders als bei einem nachträglich angesetzten oder aromatisierten Öl kommt der Curry bei uns bereits vor der Pressung zu den Rapssamen. Beides wird anschließend gemeinsam verarbeitet.
Herstellung unseres Curryöls
Rapssaat und Curry werden gemeinsam kaltgepresst
Für die Herstellung wird die Currymischung unter die Rapssamen gemischt und anschließend gemeinsam mit ihnen gepresst. Dabei halten wir die Temperatur des austretenden Öls zuverlässig unter 40 °C.
Nach der Pressung wird das Curryöl nicht filtriert. Stattdessen darf es ruhen, sodass sich natürliche Trubstoffe durch Sedimentation am Boden absetzen können. Anschließend kontrollieren wir das Öl sensorisch, bevor es abgefüllt wird.
So entsteht das Curryöl unmittelbar aus Rapssaat und Gewürzen – die Currymischung wird also nicht erst einem bereits fertigen Rapsöl zugesetzt.
Wie gelangt der Currygeschmack ins Öl?
Während der gemeinsamen Pressung kommen die Bestandteile der Currymischung unmittelbar mit dem frisch austretenden Rapsöl in Kontakt. Dabei kann ein Teil der fettlöslichen Aroma- und Geschmacksstoffe aus den Gewürzen in die Ölphase übergehen und so den Geschmack des fertigen Curryöls prägen.
Wie Aromen aus Kräutern und Gewürzen in Speiseöle gelangen und worin sich Mitpressung, Mazeration und ätherische Öle unterscheiden, erklären wir ausführlicher in unserem Wissensartikel „Aromen und ätherische Öle in Speiseölen verstehen“.
Geschmack unseres Curryöls
Unser Curryöl schmeckt fein nussig nach Rapsöl und besitzt gleichzeitig eine intensive, aber harmonische Currynote. Der Curry ist deutlich wahrnehmbar, ohne den Geschmack des Rapsöls vollständig zu überdecken.
Dadurch lässt sich das Öl nicht nur gezielt zum Würzen verwenden, sondern auch als aromatisches Speiseöl direkt beim Kochen einsetzen.
Curryöl in der Küche – Verwendung und Ideen
Curryöl passt besonders gut zu Reisgerichten, Gemüse, Currys, Suppen, Marinaden, Dips, Salaten und Fleisch. Je nachdem, wie präsent die Currynote im fertigen Gericht sein soll, kann das Öl bereits beim Kochen oder erst zum abschließenden Würzen verwendet werden.
Bei Gemüse und Fleisch eignet es sich gut zum sanften Anbraten und bringt dabei bereits während der Zubereitung seine Currynote ins Gericht. Auch bei Suppen lässt sich das Curryöl vielseitig einsetzen – entweder als würzige Basis beim Kochen oder zum Verfeinern kurz vor dem Servieren.
Bei Reisgerichten, Currys und Gemüsepfannen kann das Curryöl einen Teil des sonst verwendeten Speiseöls übernehmen und gleichzeitig Geschmack mitbringen. In Marinaden, Dips und Dressings kommt die Currynote besonders unmittelbar zur Geltung.
Kann man Curryöl zum Braten verwenden?
Ja. Durch seine Basis aus kaltgepresstem Rapsöl eignet sich unser Curryöl auch für die warme Küche und zum sanften Braten bei moderaten Temperaturen bis etwa 170 °C.
Für sehr starkes oder langes Erhitzen bei hohen Temperaturen ist es dagegen nicht gedacht. Mehr darüber, welche Öle sich für unterschiedliche Temperaturen eignen und worauf es beim Erhitzen ankommt, erklären wir in unserem Fachartikel „Gesund grillen – welches Öl eignet sich?“.
Rapsöl als Basis unseres Curryöls
Das Rapsöl ist bei unserem Curryöl mehr als nur ein Träger für die Gewürzaromen. Seine fein nussige Eigennote bleibt auch im fertigen Öl wahrnehmbar und bildet die geschmackliche Grundlage, mit der sich die Currynote verbindet.
Die dafür verwendete Rapssaat stammt aus derselben regionalen Beschaffung wie bei unserem kaltgepressten Rapsöl: Einen Teil bauen wir selbst an, die übrige Saat beziehen wir von Landwirten aus Bayern im Umkreis von maximal etwa 70 Kilometern um Garting.
Mehr über Herkunft, Herstellung und Eigenschaften unseres Rapsöls erfahrt Ihr bei unserem nativen kaltgepressten Rapsöl.