Tomatenpesto aus der Ölmühle – mit unseren kaltgepressten Ölen
Bei einem guten Tomatenpesto denkt man zuerst an die Tomate. Bei uns darf man ruhig auch auf das Öl schauen. Schließlich entsteht unser Pesto dort, wo wir uns jeden Tag mit kaltgepressten Ölen beschäftigen.
Für unsere Rezeptur verbinden wir Tomaten und Walnüsse mit unserem mediterranen Kräuteröl und Chiliöl. Beide Öle werden bei uns kaltgepresst hergestellt und bringen weit mehr mit als nur die nötige Konsistenz: Kräuter, eine feine Schärfe und der charakteristische Geschmack des Öls werden Teil des Pestos.
Dazu kommen Walnüsse und etwas Salz. Fünf Zutaten – und jede davon hat im Glas eine klare Aufgabe.
Tomate, Walnuss und zwei kaltgepresste Würzöle
Tomatenpesto wird häufig auch als Pesto Rosso oder rotes Pesto bezeichnet. Im Mittelpunkt steht dabei naturgemäß die Tomate – die eigentliche Handschrift entsteht aber durch das, womit man sie kombiniert.
Die Tomaten bringen Fruchtigkeit und eine leichte natürliche Süße. Walnüsse geben unserem Pesto seine nussige, etwas kräftigere Seite, während mediterranes Kräuteröl die Kräuteraromen und Chiliöl eine angenehme Pikanz beisteuern.
So entsteht kein Pesto, bei dem ein einzelner Geschmack alles überdeckt. Tomate bleibt Tomate, die Walnuss ist wahrnehmbar und Kräuter und Chili sorgen im Hintergrund für Würze.
Unser mediterranes Kräuteröl als Pesto-Grundlage
Unser mediterranes Kräuteröl stellen wir selbst auf Basis von kaltgepresstem Rapsöl her. Genau dieses Öl verwenden wir auch für das Tomatenpesto.
Das ist für uns ein wichtiger Unterschied: Das Öl soll im Pesto nicht einfach nur Zutaten verbinden, sondern selbst Geschmack mitbringen. Die mediterranen Kräuter müssen dadurch nicht zusätzlich als separate Gewürzmischung in die Rezeptur – sie kommen bereits mit dem Öl ins Glas.
Wer das Kräuteröl unabhängig vom Pesto kennenlernen möchte, findet bei uns auch unser mediterranes Kräuteröl auf Rapsbasis.
Auch das Chiliöl stammt aus unserer Ölmühle. Es sorgt für die leichte Pikanz, ohne aus dem Tomatenpesto ein scharfes Pesto zu machen.
Walnüsse geben unserem Tomatenpesto seinen eigenen Charakter
Für rotes Pesto gibt es viele gute Rezepturen. Häufig begegnet man Pinienkernen oder Cashews – wir verwenden Walnüsse.
Das hat bei uns nicht nur mit Herkunft zu tun. Walnüsse besitzen einen kräftigeren, herberen Nusscharakter, der sehr schön mit der Fruchtigkeit der Tomaten zusammenspielt. Gleichzeitig bringen sie Struktur in das Pesto.
Ein Teil unserer Walnüsse stammt aus Garting und der Region Schnaitsee. Auch beim Raps für unsere Öle können wir auf kurze Wege zurückgreifen. Bei Zutaten, die wir nicht sinnvoll aus unserer direkten Umgebung beziehen können, bleiben wir dagegen pragmatisch – entscheidend ist für uns eine gute Qualität und, wo möglich, eine Herkunft aus Bayern.
Wie schmeckt unser Tomatenpesto?
Wer ein klassisch mildes Tomatenpesto erwartet, bekommt bei uns etwas mehr Charakter: fruchtige Tomate trifft auf Walnuss, mediterrane Kräuter und eine feine Chiliwürze.
Die Walnuss macht das Pesto nussiger und etwas kräftiger, ohne die Tomate in den Hintergrund zu drängen. Das Kräuteröl gibt ihm seine mediterrane Richtung und das Chiliöl setzt am Ende eine leichte Pikanz.
Gerade diese Balance macht es für uns interessant: fruchtig, nussig und würzig – aber nicht unnötig scharf.
Tomatenpesto in der Küche – Pasta ist erst der Anfang
Natürlich landet ein Pesto Rosso besonders gerne auf Pasta. Das ist auch bei uns nicht anders. Unser Tomatenpesto kann aber deutlich mehr, und gerade seine kräftigere Walnuss-Kräuter-Note macht es auch für sehr einfache Gerichte interessant.
Zu Pasta – am besten erst nach dem Kochen
Für Pasta muss das Tomatenpesto nicht lange erhitzt werden. Wir geben es am liebsten erst unter die fertig gekochten Nudeln. Ein wenig heißes Nudelwasser hilft dabei, das Pesto cremig zu verteilen und mit der Pasta zu verbinden.
Das passt auch zu unseren kaltgepressten Ölen: Statt das Pesto minutenlang mitzukochen, bleiben sie Bestandteil der fertigen Sauce.
Wer es etwas kräftiger mag, kann anschließend noch einen kleinen Löffel Pesto direkt auf die Pasta geben.
Auf Brot, Bruschetta und zur Brotzeit
Tomatenpesto funktioniert genauso unkompliziert auf geröstetem oder frischem Brot. Für eine schnelle Bruschetta braucht es oft nicht viel mehr als gutes Brot und einen Löffel Pesto.
Auch zu einer Brotzeit oder auf kleinen Crostini bringt es Tomate, Walnuss und mediterrane Würze zusammen, ohne dass dafür noch eine eigene Sauce oder ein Aufstrich vorbereitet werden muss.
Zu Antipasti und Gemüse
Zu gegrillter Zucchini, Aubergine, Paprika oder anderem Ofengemüse kann das Pesto direkt nach dem Garen dazugegeben werden. Gerade Gemüse mit Röstaromen verträgt die Kombination aus Tomate, Walnuss und leichter Chiliwürze sehr gut.
Auch auf einer Antipasti-Platte lässt sich das Pesto unkompliziert als Dip oder würzige Begleitung einsetzen.
Zum Verfeinern von Saucen und herzhaften Gerichten
Ein oder zwei Löffel Tomatenpesto können auch dort helfen, wo einer Sauce noch etwas Tiefe fehlt. Tomate, Kräuter, Walnuss und Chili bringt das Pesto bereits mit.
Wir würden es dabei eher gegen Ende der Zubereitung einrühren als lange mitkochen. So lässt es sich auch für Suppen, Gemüsegerichte oder schnelle Saucen verwenden, ohne daraus jedes Mal ein „Pesto-Gericht“ machen zu müssen.
Kaltgepresste Öle auch in unserer Feinkost
Unser Tomatenpesto gehört zur Feinkost-Manufaktur der Ölmühle, aber die Arbeitsweise dahinter kommt aus demselben Haus wie unsere Speiseöle. Wir pressen unsere Öle selbst und verwenden sie anschließend auch dort weiter, wo daraus etwas Neues entstehen kann.
Beim Tomatenpesto werden aus unserem mediterranen Kräuteröl und Chiliöl deshalb Zutaten einer eigenen Rezeptur. Für uns ist das eine ziemlich naheliegende Form von Feinkost: Wir nehmen ein gutes Öl nicht nur als Ausgangspunkt, sondern überlegen, was man daraus noch machen kann.
Wie wir unsere Ölsaaten verarbeiten und was unsere Arbeitsweise in der Ölmühle ausmacht, zeigen wir auf unserer Seite zur handwerklichen Herstellung.
Unser kaltgepresstes Tomatenpesto von der Ölmühle Garting kann Spuren von Nüssen, Soja, Senf und Sesam enthalten.